OBD Tuning

Es gibt einige Wege, die zu seinem Chiptuning führen. Einer davon ist das sogenannte OBD Tuning direkt am Fahrzeug. Hier wird mit Hilfe eines OBD Flasher und einem Notebook das Auto über die On-Board Diagnose Schnittstelle, kurz OBD angeschlossen, damit man den original Datenstand vom Hersteller ausgelesen, verändern, und wieder zurück ins Steuergerät schreiben kann. Die Datenstände sollten allerdings nicht von irgendwoher, sondern von einem Spezialisten stammen, der genau weis, welche Kennfelder er, und welche nicht, bearbeiten darf.

OBD Tuning
OBD Flasher Digiflasher Pro V1250 flashed die gängigsten Steuergeräte zuverlässig und schnell
 

 
Diese Methode des Chip-Tunings kam um das Jahr 2001 erstmalig zum Einsatz,. da zu diesem Zeitpunkt die gängigsten deutschen Automobilhersteller in Zusammenarbeit mit den Lieferanten, die die Steuergeräte programmierten (z.B. Siemens, Delphi, Motorola, Bosch, Delco etc), erstmalig Datenstände auf einem EPROM abspeicherten, den man beliebig oft wiederbeschreiben kann. Aufgrund der Fehlerdiagnose und für eventuelle Updates des Herstellers, wurde die OBD-Buchse am Fahrzeug so konstruiert, dass eine direkte (oder über Canbus) Verbindung zum Motorsteuergerät bestelt. Diese Tatsache nutzen Entwickter dafür, einen OBD Flasher zu entwickeln, der diesen direkten Zugriff auf den EProm im Steuergerät sicherstellt. Mittlerweile nutzt fast jeder Chiptuner diese schnelle, komfortable Lösung am Kundenfahrzug. Da man nur noch einen geringen Bruchteil der Zeit wie früher, als man noch das Steuergerät aus dem Auto ausbauen musste, benötigt, ist auch bei einigen Chiptuning Firmen, die OBD2 Motortuning anbieten, der Preis drastisch gefallen. Mann muss sich also nur noch um die Erstellung sauberer Datenstände (Software) kümmern.